Nachrichten

Kalender-Icon  

Land fördert kommunale Projekte zur Quartiersentwicklung: 70.000 Euro für Böblingen

Die Stadt Böblingen erhält für ihr kreatives Konzepte zur Quartiersentwicklung 70.000 Euro aus dem Förderprogramm „Quartiersimpulse“ des Landes. Dies teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth mit. Gefördert wird das Projekt „Gut älter werden im Grund: Aufbruch 2020“.

Im Stadtteil „Grund“ in Böblingen leben besonders viele ältere Bürgerinnen und Bürger. Deshalb fördert das Land im Rahmen des Projekts „Gut älter werden im Grund“ zum Beispiel Veranstaltungen zum Thema Mobilität und Barrierefreiheit. Außerdem sollen die Bürgerinnen und Bürger an der Ausgestaltung des neuen Stadtteiltreffs beteiligt werden. Zudem wird ein Konzept für ein Seniorenbüro vor Ort entwickelt. „Ich freue mich, dass meine Heimatstadt Böblingen mit ihren Ideen zur Quartiersentwicklung erfolgreich war und nun Fördergelder erhält“, erklärte dazu Paul Nemeth. Das zeige, welch hohen Stellenwert die Quartiersentwicklung für die Menschen habe und was für kreative Ideen man hier entwickle. Um den demografischen und sozialen Herausforderungen zu begegnen, benötige man neue Strukturen des Zusammenlebens. Quartiersentwicklung eröffne die Chance, das Zusammenleben der Generationen zu fördern und das Leben im Alter neu zu organisieren. Das Förderprogramm „Quartiersimpulse. Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort“ der Allianz für Beteiligung ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2020“. Im Rahmen dieser Strategie unterstützt das Land Städte, Gemeinden, Landkreise und zivilgesellschaftliche Akteure bei der alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung. Ziel ist es, lebendige Quartiere zu gestalten – also Nachbarschaften, Stadtteile oder Dörfer, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Inzwischen werden 49 Projekte mit einem Gesamtbudget in Höhe von drei Millionen Euro gefördert. Mit ihrem Abschlussbericht hat die Enquete-Kommission Pflege des Landtags dem Parlament und der Regierung einen umfassenden Katalog an Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben. Dieser wird nun sukzessive umgesetzt. Ein wichtiges Handlungsfeld ist dabei die Quartiersentwicklung: Damit möglichst viele Menschen an ihrem Wohnort oder in Wohnortnähe alt werden können, müssen im jeweiligen Quartier verschiedene Formen der Betreuung und Pflege vorhanden und gut miteinander vernetzt sein. Solche Angebote müssen in einer hinreichenden Dichte auf kommunaler Ebene geschaffen werden. Dabei will die Landesstrategie Quartier 2020 den Akteuren vor Ort helfen. Angesichts des demografischen Wandels wird der bedarfsgerechten Gestaltung des sozialräumlichen Umfelds der pflegedürftigen Menschen und der wirksamen Unterstützung deren pflegender Angehöriger in den nächsten Jahren zentrale Bedeutung zukommen. Heute werden 72 Prozent der pflegebedürftigen Menschen im Land zu Hause versorgt, 60 Prozent von Ihnen ausschließlich durch Angehörige. Damit sind die Familien mit Abstand der größte Pflegedienst im Land und auf wohnortnahe Unterstützungs- und Beratungsangebote zwingend angewiesen.

Zurück

Nachrichten

Kalender-Icon  

Land fördert kommunale Projekte zur Quartiersentwicklung: 70.000 Euro für Böblingen

Die Stadt Böblingen erhält für ihr kreatives Konzepte zur Quartiersentwicklung 70.000 Euro aus dem Förderprogramm „Quartiersimpulse“ des Landes. Dies teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth mit. Gefördert wird das Projekt „Gut älter werden im Grund: Aufbruch 2020“.

Im Stadtteil „Grund“ in Böblingen leben besonders viele ältere Bürgerinnen und Bürger. Deshalb fördert das Land im Rahmen des Projekts „Gut älter werden im Grund“ zum Beispiel Veranstaltungen zum Thema Mobilität und Barrierefreiheit. Außerdem sollen die Bürgerinnen und Bürger an der Ausgestaltung des neuen Stadtteiltreffs beteiligt werden. Zudem wird ein Konzept für ein Seniorenbüro vor Ort entwickelt. „Ich freue mich, dass meine Heimatstadt Böblingen mit ihren Ideen zur Quartiersentwicklung erfolgreich war und nun Fördergelder erhält“, erklärte dazu Paul Nemeth. Das zeige, welch hohen Stellenwert die Quartiersentwicklung für die Menschen habe und was für kreative Ideen man hier entwickle. Um den demografischen und sozialen Herausforderungen zu begegnen, benötige man neue Strukturen des Zusammenlebens. Quartiersentwicklung eröffne die Chance, das Zusammenleben der Generationen zu fördern und das Leben im Alter neu zu organisieren. Das Förderprogramm „Quartiersimpulse. Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort“ der Allianz für Beteiligung ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2020“. Im Rahmen dieser Strategie unterstützt das Land Städte, Gemeinden, Landkreise und zivilgesellschaftliche Akteure bei der alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung. Ziel ist es, lebendige Quartiere zu gestalten – also Nachbarschaften, Stadtteile oder Dörfer, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Inzwischen werden 49 Projekte mit einem Gesamtbudget in Höhe von drei Millionen Euro gefördert. Mit ihrem Abschlussbericht hat die Enquete-Kommission Pflege des Landtags dem Parlament und der Regierung einen umfassenden Katalog an Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben. Dieser wird nun sukzessive umgesetzt. Ein wichtiges Handlungsfeld ist dabei die Quartiersentwicklung: Damit möglichst viele Menschen an ihrem Wohnort oder in Wohnortnähe alt werden können, müssen im jeweiligen Quartier verschiedene Formen der Betreuung und Pflege vorhanden und gut miteinander vernetzt sein. Solche Angebote müssen in einer hinreichenden Dichte auf kommunaler Ebene geschaffen werden. Dabei will die Landesstrategie Quartier 2020 den Akteuren vor Ort helfen. Angesichts des demografischen Wandels wird der bedarfsgerechten Gestaltung des sozialräumlichen Umfelds der pflegedürftigen Menschen und der wirksamen Unterstützung deren pflegender Angehöriger in den nächsten Jahren zentrale Bedeutung zukommen. Heute werden 72 Prozent der pflegebedürftigen Menschen im Land zu Hause versorgt, 60 Prozent von Ihnen ausschließlich durch Angehörige. Damit sind die Familien mit Abstand der größte Pflegedienst im Land und auf wohnortnahe Unterstützungs- und Beratungsangebote zwingend angewiesen.

Zurück