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"CDU muss eigene Position mit klarer Kante und deutlicher Sprache vermitteln" – Manuel Hagel auf dem Politischen Aschermittwoch der CDU Böblingen

Zum bereits 42. Mal traf sich der CDU Kreisverband Böblingen zum Politischen Aschermittwoch in Gäufelden-Tailfingen. Nach der Begrüßung durch den CDU Ortsvorsitzenden Christoph Schaefer und Bürgermeister Benjamin Schmid war Festredner in diesem Jahr Manuel Hagel, CDU-Landtagsabgeordneter seit 2016 und Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg.

In seiner Rede betont er, die Unionsparteien müssten den politischen Angriffen von links wie rechts stärker als bisher eine eigene Haltung gegenüberstellen: „Die asymmetrische Demobilisierung, wie sie seit 14 Jahren von der CDU praktiziert wurde, ist kein Zukunftsmodell. Die CDU muss die eigenen Positionen mit klarer Kante und deutlicher Sprache vermitteln." Nur so könne es gelingen die Wählerinnen und Wähler zu erreichen. „Die CDU muss weder weiter nach links noch weiter nach rechts rücken", so Generalsekretär Hagel, „die CDU muss nach vorne rücken." Basis des Handelns aller Mitglieder und Markenkern der CDU sei dabei steht das christliche Menschenbild. Ein Christdemokrat zu sein sei gleichzeitig Lebenseinstellung als auch Lebenshaltung. Der in Ehingen an der Donau beheimate 31 Jahre alte Familienvater fragte in seiner Rede die über 100 anwesenden Gäste, was der Begriff Konservativ bedeutet. „Konservativ im Sinne der CDU bedeutet der Weg hin zu etwas und nicht das reine Leben in der Vergangenheit", so Manuel Hagel, „das Verändern und das Bewahren ist die Basis unserer Zukunft. Das Konservative bildet dabei das Scharnier."

In ihrem Grußwort betonte die örtliche Landtagsabgeordnete und Landtagsvizepräsidentin Sabine Kurtz, sie sei froh, dass die Bundes-CDU einen Fahrplan vorgelegt hat und am 25. April einen neuen Vorsitzenden wählen wird: „Wir brauchen jetzt dringend einen handlungsfähigen Kopf mit Ausstrahlung an der Spitze. Egal, wer der neue Parteivorsitzende wird: Wir müssen anschließend alle dazu beitragen, dass die CDU geeint und stark auftritt. Dann darf niemand nachtreten oder sägen, kritteln oder demontieren! Wer dann gewählt ist, der ist gewählt. Wir in Baden-Württemberg geben hier ein gutes Beispiel: Wir sind uns einig und wir schauen schon heute zielstrebig und verantwortungsbewusst auf die nächste Landtagswahl im März 2021." Marc Biadacz, CDU Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Böblingen, hob hervor, die CDU dürfe sich nicht zu sehr mit sich selbst beschäftigen: „Wir sollten uns nicht darüber streiten, ob wir uns Links, Rechts oder in der Mitte sehen. Es geht vielmehr darum, heute und in Zukunft, Antworten und Lösungen auf die Herausforderungen und Sorgen der Bevölkerung zu finden. So kann die CDU Volkspartei bleiben!" In seinem Schlusswort betonte der CDU Kreisvorsitzende Michael Moroff das Wertefundament der CDU: „Als Christdemokraten bilden Werte wie Demut, Verantwortung und Nächstenliebe die Basis unserer Politik. Als ehrenamtlich Aktiver liegt mir insbesondere der gesellschaftliche Zusammenhalt am Herzen. Er ist mehr als ein Projekt und geht weit über materielle Dinge hinaus." Mit dem Aufruf, sich immer wieder zu fragen, was man als Einzelner der Gesellschaft zurückgeben könne, beendete Moroff die gelungene Veranstaltung und leitete damit in die Fastenzeit über.

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"CDU muss eigene Position mit klarer Kante und deutlicher Sprache vermitteln" – Manuel Hagel auf dem Politischen Aschermittwoch der CDU Böblingen

Zum bereits 42. Mal traf sich der CDU Kreisverband Böblingen zum Politischen Aschermittwoch in Gäufelden-Tailfingen. Nach der Begrüßung durch den CDU Ortsvorsitzenden Christoph Schaefer und Bürgermeister Benjamin Schmid war Festredner in diesem Jahr Manuel Hagel, CDU-Landtagsabgeordneter seit 2016 und Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg.

In seiner Rede betont er, die Unionsparteien müssten den politischen Angriffen von links wie rechts stärker als bisher eine eigene Haltung gegenüberstellen: „Die asymmetrische Demobilisierung, wie sie seit 14 Jahren von der CDU praktiziert wurde, ist kein Zukunftsmodell. Die CDU muss die eigenen Positionen mit klarer Kante und deutlicher Sprache vermitteln." Nur so könne es gelingen die Wählerinnen und Wähler zu erreichen. „Die CDU muss weder weiter nach links noch weiter nach rechts rücken", so Generalsekretär Hagel, „die CDU muss nach vorne rücken." Basis des Handelns aller Mitglieder und Markenkern der CDU sei dabei steht das christliche Menschenbild. Ein Christdemokrat zu sein sei gleichzeitig Lebenseinstellung als auch Lebenshaltung. Der in Ehingen an der Donau beheimate 31 Jahre alte Familienvater fragte in seiner Rede die über 100 anwesenden Gäste, was der Begriff Konservativ bedeutet. „Konservativ im Sinne der CDU bedeutet der Weg hin zu etwas und nicht das reine Leben in der Vergangenheit", so Manuel Hagel, „das Verändern und das Bewahren ist die Basis unserer Zukunft. Das Konservative bildet dabei das Scharnier."

In ihrem Grußwort betonte die örtliche Landtagsabgeordnete und Landtagsvizepräsidentin Sabine Kurtz, sie sei froh, dass die Bundes-CDU einen Fahrplan vorgelegt hat und am 25. April einen neuen Vorsitzenden wählen wird: „Wir brauchen jetzt dringend einen handlungsfähigen Kopf mit Ausstrahlung an der Spitze. Egal, wer der neue Parteivorsitzende wird: Wir müssen anschließend alle dazu beitragen, dass die CDU geeint und stark auftritt. Dann darf niemand nachtreten oder sägen, kritteln oder demontieren! Wer dann gewählt ist, der ist gewählt. Wir in Baden-Württemberg geben hier ein gutes Beispiel: Wir sind uns einig und wir schauen schon heute zielstrebig und verantwortungsbewusst auf die nächste Landtagswahl im März 2021." Marc Biadacz, CDU Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Böblingen, hob hervor, die CDU dürfe sich nicht zu sehr mit sich selbst beschäftigen: „Wir sollten uns nicht darüber streiten, ob wir uns Links, Rechts oder in der Mitte sehen. Es geht vielmehr darum, heute und in Zukunft, Antworten und Lösungen auf die Herausforderungen und Sorgen der Bevölkerung zu finden. So kann die CDU Volkspartei bleiben!" In seinem Schlusswort betonte der CDU Kreisvorsitzende Michael Moroff das Wertefundament der CDU: „Als Christdemokraten bilden Werte wie Demut, Verantwortung und Nächstenliebe die Basis unserer Politik. Als ehrenamtlich Aktiver liegt mir insbesondere der gesellschaftliche Zusammenhalt am Herzen. Er ist mehr als ein Projekt und geht weit über materielle Dinge hinaus." Mit dem Aufruf, sich immer wieder zu fragen, was man als Einzelner der Gesellschaft zurückgeben könne, beendete Moroff die gelungene Veranstaltung und leitete damit in die Fastenzeit über.

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